Pressemeldung vom 10. März 2007

FDP Laubenheim: Polderstreit beenden, statt dessen kreativ planen! 

Statt ihre Kraft in sinnlosen Scharmützeln und Selbstdarstellungen zu vergeuden, sollten die Verantwortlichen des Umweltdezernates und des Naturschutzbundes nach Überzeugung von Dr. Christian Hecht, Vorsitzender der FDP Laubenheim, sich schleunigst besinnen und ihre Kreativität für eine sinnvolle Gestaltung der Polderlandschaft und der Dämme verwenden. Hecht: „Es geht jetzt darum, das gemeinsame Ziel eines attraktiven Naherholungsgebietes im Laubenheimer Ried zu realisieren. Dies kann nur gelingen, wenn man konstruktiv zusammenarbeitet, statt sich in Schuldzuweisungen zu verzetteln“. 

Der Polderbau biete die Gelegenheit, den Bereich behutsam und naturnah zu formen. Beispielsweise durch die Anlage eines Spazierweges auf dem Damm, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf die weitläufige Ebene und die Weinberge haben könne, und durch eine der Umgebung angepasste Bepflanzung der Dammböschungen. Die Anlage eines weiteren Teiches außerhalb des Polders werde die Landschaft bereichern, seine Uferbereiche könnten bei entsprechender Gestaltung mit Bänken zu einem Ort des Verweilens für Spaziergänger angelegt werden. „Die Bürgerinnen und Bürger haben kein Verständnis für den unproduktiven Streit Einzelner zu Lasten des Rieds. Sie verlangen zu Recht Taten statt Worte. Wir haben die einmalige Chance, für die Laubenheimerinnen und Laubenheimer ein Stück gewachsener Natur zu erhalten. Es können Fauna und Flora in diesem Schutzraum unbehelligt gedeihen und dazu ein kleines Naherholungsparadies fontane’scher Anmutung entstehen“, unterstreicht Hecht abschließend..


V. i. S. P.

Dr. Christian Hecht
Vorsitzender der FDP Laubenheim