Pressemeldung vom 27. März 2007

Renaturierung Laubenheimer Steinbruch 
FDP: Unterstützung für Forderungen des Umweltdezernenten! 

Es ist nach Auffassung von Dr. Christian Hecht, dem Vorsitzenden der FDP-Laubenheim, mehr als enttäuschend, dass sich die Fa. Heidelberg Cement bei der Renaturierung des Laubenheimer Steinbruches mit einer Schmalspur-Lösung aus der Affäre ziehen will. Hecht: „Heidelcement beschädigt einmal mehr das Vertrauen, das Öffentlichkeit und Politik in das Unternehmen gesetzt haben. Erst werden trotz gegenteiliger Versprechen die Produktionsanlagen zur Kalkstein-Weiterverarbeitung und somit in großem Umfang Arbeitsplätze abgebaut, und jetzt will man sich auch noch aus der Verantwortung ziehen und das Steinbruchareal als offene Wunde im Gelände weitgehend sich selbst überlassen. Das ist nicht zu akzeptieren“. Umweltdezernent Wolfgang Reichel erhebe daher vollkommen zu Recht seine Forderung nach Einhaltung der bereits vor Jahren getroffenen Vereinbarungen zwischen dem Unternehmen und der Stadt. Den behördlichen Vorgaben und den planerischen Rahmenbedingungen müsse entsprochen werden. 

Es sei sehr bedauerlich, dass sich ein solch traditionsreiches Unternehmen, das für viele Mainzerinnen und Mainzer über Jahre hinweg Arbeitgeber und somit Identifikationspunkt war, auf diese Art und Weise allmählich aus Mainz verabschieden wolle. Laubenheimer und Weisenauer hätten lange Zeit die Nachteile, die mit dem Kalkstein-Abbau verbunden waren, akzeptiert. Sie hätten darauf vertraut, dass Heidelcement zu gegebener Zeit seiner Verantwortung nachkomme und aktiv dazu beitrage, die Steinbruchödnis in ein Naherholungsgebiet für Mainzerinnen und Mainzer zu verwandeln. Das jetzige Verhalten von Heidelcement füge dem eigenen Ansehen in der Öffentlichkeit weiteren Schaden zu. „Es ist zu hoffen, dass Heidelcement der Argumentation des Umweltdezernenten Reichel folgt und den berechtigten Forderungen in vollem Umfang nachkommt“, unterstreicht Hecht. 


V. i. S. P.

Dr. Christian Hecht
Vorsitzender der FDP Laubenheim